Insektenhotel


Insektenhotel

Artikel-Nr.: 1004
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WESHALB WILDBIENEN EINEN UNTERSCHLUPF BRAUCHEN

Für viele Wildbienenarten ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, einen Futter- oder Nistplatz zu finden. Wildblumenwiesen als Pollenspender sind weniger geworden. Ebenso Altholz, Trockenrasen und Wildstaudenfluren als Niststätten. In der Schweiz sind etwa 600 Wildbienenarten bekannt, wovon 45 Prozent auf der roten Liste der gefährdeten und bedrohten Arten stehen. Wildbienenhotels bieten einigen Arten Nisthilfen, die meist rage genutzt werden. Häufig nisten die Rote oder die Gehörnte Mauerbiene in den waagrechten Röhrchen. Wildbienen haben nicht lange Zeit, sich ihrer Lebensaufgabe zu widmen. Die Männchen leben nach dem Schlüpfen ab März nur wenige Tage bis wenige Wochen bis zur Paarung und sterben anschliessend. Die Weibchen leben zwischen vier bis zwölf Wochen, in denen sie einen Nistplatz suchen, Brutzellen bauen, mit Pollen füllen und Eier legen. Danach überlassen sie die Brut ihrem Schicksal und sterben ebenfalls. Für einige Wildbienenarten ist vor allem die Nistplatzsuche keine einfache Angelegenheit, da sie spezielle Ansprüche haben. Dazu gehört etwa die Langhornbiene, die lehmige, trockene Standorte sucht. Oder die Blattschneiderbiene, die ihre Brutzellen mit geschnittenen Rosenblättern tapeziert. Neben den Wildbienenhotels sind deshalb auch Totholzhaufen oder Rohbodenflächen wichtige Lebensräume, in denen Wildbienen leben und sich fortpflanzen können. Denn diese sind für die Bestäubung bedeutend: Während sie Pollen sammeln, die sie in den Brutzellen für die Larven hinterlassen, besuchen sie Tausende von Obstblüten.

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